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Bio Pionier

Expertenkommentar Global - Anbau- und Erntesituation in der Corona Pandemie

Markt Update Aprikosen

Der Aprikosenmarkt war in letzter Zeit angespannt, da es schwierig war, Früchte aus

der aktuelle Ernte zu erhalten. Landwirte meiden aufgrund von COVID-19 den Markt als auch in dem Glauben, dass die Preise steigen könnten. Es gibt Gerüchte, dass es leichte Schäden geben könnte auch auf die bevorstehende Ernte. Ebenfalls kommen Gerüchte auf, dass die TMO in diesem Jahr Obst kauft, da sie ein großes Kühllager gebaut haben, das bis zu zehntausend Tonnen aufnehmen konnte.

Die neue Ernte scheint ungefähr die gleiche Größe wie die Ernte des letzten Jahres zu haben: etwas mehr als 120.000 Tonnen. Die Preise werden aufgrund von COVID, Spekulation und der Möglichkeit, dass TMO Obst einkauft. Die neue Ernte wird Mitte Juni bis Mitte/Ende August des Jahres geerntet.

Die Züchter zögern ein wenig Aussagen zu treffen, bis sie genau wissen, welche Mengen sie tatsächlich ernten und in der Hand halten und somit nicht spekulieren wollen. Daher ist es zu früh und zu riskant, Aussagen zur neuen Ernte zu treffen. Zudem weiß niemand, was mit dem US-Dollar geschehen wird.

Es ist wahrscheinlich, dass sich die Preise festigen werden. Es besteht das Risiko, dass Engpässe und Verfügbarkeitsprobleme in den nächsten Monaten bis zur neuen Ernte auftreten können.

Markt Update Kürbiskerne

Die Lagerbestände in China sind jetzt gering, und das derzeitige Angebot reicht möglicherweise nicht bis zum Eintreffen der neuen Ernte. Es gab weniger

Aktivität auf dem Markt aufgrund der weltweiten Besorgnis über COVID-19, weshalb wir bisher noch keinen Mangel vor der neuen Ernte erleben. Die Pflanzungen im südlichen Xinjiang haben gerade erst begonnen, und die Anbaugebiete sind größer als im vergangenen Jahr. Die Pflanzungen in anderen Gebieten werden bald beginnen, und es scheint, dass die Anbaugebiete die gleichen sein werden wie im letzten Jahr. Die Provinz Gansu, wo Kürbisse seit vielen Jahren nicht mehr angebaut werden, könnten dieses Jahr wieder genutzt werden. Genauere Informationen werden in der zeitnah verfügbar sein.

Die endgültige Ernte hängt immer weitgehend vom Wetter im Frühjahr und Sommer ab. Es ist derzeit noch zu früh, die Mengen aus der neuen Ernte vorherzusagen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Lieferungen von Rohstoffen von Landwirten und Saatguthändlern weiterhin knapp sind. Wenn die Nachfrage während der Sommermonate vor der neuen Ernte steigt, so werden wir höchstwahrscheinlich einen Mangel an Kürbiskernen vor dem Eintreffen neuer Ernten erleben.

Markt Update Macadamia

Der Weltmacadamia-Markt hat in den letzten Monaten Aufwärts- und Abwärtsschwankungen erlebt. Normale Einkaufsgewohnheiten wurden infolge von COVID-19 beeinflusst. In einem normalen Jahr sind die Monate Januar bis April die größten Einkaufsmonate für die kommende Ernte. 

China beginnt traditionell mit dem Einkauf und deckt den Bedarf an Rohware für den Beginn des kommenden Jahres im Dezember und Januar zum Beginn des chinesischen Neujahrsfestes und dann im März und April für den Rest des Jahres. 

China begann im Dezember und Januar mit dem Kauf, wenn auch eingeschränkt, da es aufgrund des Virusausbruchs bereits mit Einschränkungen zu kämpfen hatte. Im Februar und März wurden zwar keine Käufe getätigt, aber China ist in den letzten Wochen wieder auf dem Markt aktiv gewesen.

Die USA und Europa kommen im Januar auf den Kernemarkt. Im Januar gab es einige Kaufaktionen, die sich schnell verlangsamten und zu einem Stopp im Februar führten. Europa hat länger gebraucht, um nach dem Virus-Lockdown wieder auf den Markt zu kommen, aber Europa beginnt jetzt wieder mit seinen Bedarfs-Anfragen.

Der US-Markt ist derzeit sehr langsam, was den Einkauf betrifft, und wir vermuten, dass dieser Trend noch einen weiteren Monat, möglicherweise aber noch länger anhält.

Kenia hat auf niedrigerem Niveau angeboten, da es gerade erst in die Saison einsteigt und keine Terminkontrakte hat so wie Südafrika. Malawi wird bald mit der Ernte fertig sein, und nach dem, was wir gesehen haben, haben sie Ihre gesamte Ernte komplett verkauft, welche aber im Vergleich zu Kenia und Südafrika deutlich kleiner ist.

Quelle: Lieferant Midsona