Professional Food Photography "behind the scenes"

Professional Food Photography "behind the scenes"

23.03.2017 von Verena in Food
Hi,

ich bin Verena und mache für ein paar Monate ein Praktikum bei Davert, weil ich ein absoluter Foodie bin :-).
 
Wenn man auf sozialen Netzwerken unterwegs ist, bemerkt man schnell, dass Themenblogs rund um Lifestyle und Essen wie aus dem Nichts sprießen.
“Foodblogs” sind zwar kein neuer Trend, werden aber in Deutschland immer beliebter - nicht ohne Grund, denn Essen ist ein absolutes Grundbedürfnis. Dennoch war die Nahrungsaufnahme noch nie so komplex gestaltet wie heute und die Trends wachsen in alle Richtungen- ob vegetarisch, vegan, “paleo”, “clean eating” oder “food porn”- Lebensmittel sind zu einem Lebensstil geworden. Kein Wunder also, dass Foodblogs immer abwechslungsreicher und damit spannender werden.
Nur mal eben Mal ein Schnappschuss von seinem liebevoll gekochten und angerichteten Essen reicht den meisten Bloggern nicht mehr. Deshalb rückt auch das Fotografieren immer weiter in den Vordergrund.

Ich möchte euch gerne zeigen, wie es hinter den Kulissen bei einem professionellen “food photography”- shooting aussieht. Dafür durfte ich drei Tage bei Lisa von “Liz&Jewels” beim Kochen und Vorbereiten für das Food-Shooting ihres neuen Kochbuchs helfen. Unter dem Motto “Two girls cooking on one continent” stylen und fotografieren Lisa und ihre Kollegin tolle Gerichte und veranstalten sogar Workshops.

Am Montag ging es dafür los mit einem Großeinkauf. Danach ging es zu Lisa, denn Lisa kocht und fotografiert all ihre Fotos für das Kochbuch zu Hause. Dort habe ich direkt mit dem Kochen losgelegt. Was wir gekocht haben, darf ich natürlich nicht erzählen, denn das ist alles noch streng geheim - aber ich kann euch sagen, dass jedes Gericht super lecker war.
Die Rezepte wurden schon vorher von Kollegen kreiert und auf ihre Umsetzung überprüft. Hier und da konnten wir aber doch noch etwas ergänzen oder verändern.
Beim Kochen musste ich vor allem darauf achten, dass Lisa immer etwas zu tun hatte. Sobald das Setting für das jeweilige Gericht stand, musste auch das Essen fertig sein. Dabei gab es leichtere Gerichte, die gut vorbereitet werden konnten- es gab aber auch Gerichte, die bei längerem Warten nicht mehr so appetitlich aussahen.
Da Lisa als Profi natürlich sehr schnell mit der Vorbereitung fertig war, musste ich mich manchmal ganz schön beeilen- wir wollten ja schließlich beide schnell fertig werden.
Einige Male durfte ich dann auch die Gerichte mitgestalten und ihr bei den Aufnahmen helfen.

Der Aufbau für das Set war im Grunde recht einfach gehalten. Da Lisa gerne mit natürlichem Tageslicht fotografiert, gab es keine zusätzliche Beleuchtung. Sie hat ein großes Fenster, bei dem sie fotografiert- somit gab es nur eine Lichtquelle. Wenn das Set einmal etwas ausgeleuchteter werden sollte, nahm sie Reflektoren. Damit konnte man die harten Schatten etwas abmildern. Sogenannte Diffusor kamen auch zum Einsatz, wenn das Licht zu sehr in die Wohnung schien und damit das Essen von einer Seite zu stark beleuchtet wurde.
Für die Fotos hat Lisa ein Stativ genutzt, damit die Bilder schön scharf werden. Die Bilder hat sie bei dem Shooting mit einer Spiegelreflexkamera aufgenommen. Hinterher wurden die Bilder noch etwas auf ihrem Computer bearbeitet und voila- wunderschöne Bilder für das neue Kochbuch.

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in den Alltag eines professionellen Fotoshootings zeigen. Mir hat die kreative Arbeit sehr viel Spaß gemacht. Es ist beeindruckend, wie schön die Bilder hinterher werden. Das Equipment- von Geschirr, Deko bis hin zur Kameraausstattung- ist gerade bei food photography sehr kostspielig. Man muss sich genau überlegen, ob sich all diese Anschaffungen lohnen- speziell bei den immer besser werdenden Handyausstattungen. Aber mit dem richtigen Equipment und dem richtigen Umgang kommen hinterher auch tolle Fotos heraus. Schaut doch einfach mal bei Liz&Jewels vorbei und überzeugt euch:  http://www.lizandjewels.com/

 Liebe Grüße, Verena
 

Folgt uns auf