From Seed to Cup

From Seed to Cup

11.09.2018 von Davert-Praktikant/in in Davert
Ich bin Sophia und mache ein dreiwöchiges Praktikum bei Davert. An meinem zweiten Tag wurde mir die Produktion des Unternehmens von Jenny und Tanja aus dem Vertrieb gezeigt, was für mich wirklich faszinierend und anders war als in meiner Vorstellung. In meinem Blogartikel möchte ich euch deshalb zeigen, wie die Davert-Produkte zu euch in die Läden kommen. Da ich als Studentin großer Fan von schnell zubereiteten Bio-Essen bin, zeige ich euch den Weg vom Quinoa-Cup, welcher eine gute Möglichkeit für ein einfaches Gericht ist.

Quinoa ist eine aus Südamerika stammende Pflanzenart, die dort ein traditionelles Grundnahrungsmittel darstellt. Die Quinoa, die bei Davert für die Cups verwendet wird, stammt deshalb natürlich aus Südamerika, genauer gesagt aus den Anden. Die Fotos, die ihr oben sehen könnt, stammen vom Besuch des Geschäftsführers Erks vor Ort. Für unsere Quinoa-Cups verwenden wir eine spezielle, bereits vorgegarte Quinoa.  Die Produkte, die Davert verwendet, stammen von vielen verschiedenen Orten rund um die Welt. Hierbei bekommt ein Teil der Mitarbeiter, die im Bereich des Einkaufs tätig sind, die Möglichkeit, einige der Länder zu bereisen. Dadurch sollen gemeinsam mit den Partnern im direkten Gespräch die Qualität und weitere Projekte besprochen werden. Ich persönlich hätte großes Interesse daran, nach Uganda oder Thailand zu reisen, um die Menschen und die Atmosphäre direkt erleben zu können.

Angekommen in Ascheberg beginnt die Aufbereitung des Quinoas, hierzu zählt zum Beispiel das aufwendige Reinigungsverfahren in der Mühle, falls ihr in dem Bezug mehr wissen wollt, könnt ihr das in Leons Blogbeitrag (Link unten) nachlesen. Nachdem festgestellt wurde, dass das Produkt in bestem Zustand ist, wird die Quinoa in die Produktion gebracht. Hier findet alles vollautomatisch statt: Die Quinoa und die Gewürze werden durch eine Waage vermischt, maschinell in einzelne Verpackungen gefüllt, verschlossen und in Kartons gepackt. Eine geringe Menge jeder Charge wird entnommen, damit die bei Davert großgeschriebene Qualität im Team der Qualitätssicherung festgestellt werden kann. Am Ende der Produktion steht dann der fertige Quinoa-Cup als vollständige, leckere Mahlzeit. Ein kleiner Teil der Ware geht in die Büros und in die Küche und wird den Mitarbeitern kostenlos zur Verfügung gestellt - meiner Meinung nach definitiv ein nice-to-have. Die eingelagerte Ware dient dem Verkauf, wobei neben der Logistik der Vertrieb ins Spiel kommt. Hier werden Aufträge angenommen, weiterverarbeitet, an das Lager gegeben, Rechnungen gestellt und sonstige Wünsche oder Fragen der Kunden bearbeitet. Sobald der Quinoa Cup Ascheberg verlässt, ist er dann auf dem Weg zu euch.

Mein Resümee nach gerade mal einer Woche: Davert, als Unternehmen, das Bio-Lebensmittel herstellt, ist nicht nur sehr viel moderner als man es sich vorstellt, sondern verlangt auch sehr gut funktionierende Kommunikation und Planung, damit zum Beispiel der Quinoa Cup zur richtigen Zeit im richtigen Lkw abgeholt wird, um dann im Einzelhandel zur Verfügung zu stehen. Zusätzlich ist ein vielseitiges Marketing erforderlich, um bio-interessierte Menschen auf verschiedene Wege auf die Marke aufmerksam zu machen. Hierzu zählen dann Stände auf Messen, aktive Arbeit auf Social Media Plattformen wie Facebook oder Instagram aber auch Verkostungen und weitere Werbung im Internet. Auf der eigenen Website werden hierzu zum Beispiel Rezepte angeboten, die mit entsprechenden Davert Produkten zubereitet werden können.

Es steckt also viel mehr hinter so einem kleinen Produkt, als man es sich vorstellt...

Viele Grüße,
Sophia
 

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