Die Davert - Ein Waldjuwel im Münsterland

Die Davert - Ein Waldjuwel im Münsterland

28.08.2018 von Davert-Azubi in Davert
Aloha! Mein Name ist Ömer und ich bin Werkstudent bei Davert.
Neulich habe ich meine Mittagspause ausnahmsweise mal außerhalb unserer Cafeteria verbracht. Kann man mal bei den aktuellen Hitzerekorden in Deutschland so machen.
- puhhhhhh. Mein Ziel war “die Davert”, eine seit 2001 unter Naturschutz stehende, ca. 2500 ha große Waldfläche im Herzen des Münsterlandes. By the way - die größte Waldlandschaft in der Region. Dabei ist sie kein großer zusammenhängender Wald, sondern vielmehr eine aus mehreren ausgedehnten, miteinander verbundenen, bestehende Waldfläche.

Vogelliebhaber kommen übrigens auch auf ihre Kosten in der Davert. Der sonst in Deutschland so seltene Mittelspecht, ist z.b. ein besonderes Merkmal der Davertwälder. Er brütet mit 120 Paaren im Gebiet. Der Wald bietet allerdings auch vielen weiteren, teilweise gefährdeten Arten, einen Lebensraum.

Die enge Verzahnung der Davert, macht den Wald bspw. ebenfalls reizbar für Radler und/oder Wanderer. Mit 15 Fahrradminuten Entfernung aber auch, für Davert (Firma) Mitarbeiter und andere die gerne drahteseln. Wo wir auch schon beim zweiten Thema sind.

Ich war selbstverständlich nicht zu Fuß unterwegs. Bedingt durch meine Arbeit, die größtenteils sitzend am Schreibtisch erledigt wird, bewege ich mich die meiste Zeit des Tages relativ wenig. Auch wenn ich mich als Ausgleich abends noch ins Fitnessstudio quäle. Bewegung am Arbeitsplatz ist ein immer wichtiger werdendes Thema für Unternehmen. So auch für Davert (Firma).
Denn neuerdings haben meine Kollegen und ich die Möglichkeit, sich sich eines von fünf Fahrrädern während den Mittagspausen auszuleihen. Dabei sind die sogenannten Betriebsräder für eine kleine Rundfahrt um/in den Ort (Ascheberg) gedacht. Die Bikes wurden von spendenfreudigen Mitarbeitern zur Verfügung gestellt und durch die Ascheberger Fahrradwerkstatt aufbereitet.

Ich habe mich in dem Fall als Versuchskaninchen “geopfert” und durfte als einer der Ersten ran. “Red Quinoa” (die Räder wurden nach unseren Produkten getauft) und ich haben uns auf Anhieb gut verstanden. Abfahrt war um 13:06. Es ging also von Davert zur Davert. Vorbei an Wiesen und Feldern erreichte ich um 13:20 das Tor zum Wald (Davensberg). Mit einem Butterbrot setzte ich mich auf einen umgefallen Baumstamm und genießte die Ruhe und das gelegentliche Zwitschern der Vögel. Besonders fasziniert hat mich dabei die insgesamt 24 ha große Fläche im Wald, die von der NABU Stiftung erworben wurde. Der Kauf wurde von privaten Spendern und vom Land NRW finanziert. Ziel der Stiftung ist es, die Flora und Fauna zu erhalten und nachhaltig zu fördern.
Genug Sauerstoff getankt. Mit Blick auf die Uhr wird es langsam Zeit sich auf den Rückweg zu machen. Denn es ist mittlerweile 13:50 und ich muss ja noch ein wenig arbeiten ^.^

Bis zum nächsten Ausflug ;)


P.S: Ich hoffe ihr könnt euch jetzt denken, wo unser Firmenname herkommt?!
 

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