Das Gute liegt so nah...

Das Gute liegt so nah...

26.09.2017 von Tino in Travel
Die Sonne scheint, die Schweine grunzen - vor ein paar Wochen haben wir den Biolandhof von Ulrike und Friedrich Ostendorff besucht, die uns schon seit Jahren mit Weizen, Roggen und Dinkel beliefern. Tatsächlich knattert noch immer regelmäßig ein Traktor der Familie auf unser Werksgelände, um einen Hänger Bio-Getreide abzuliefern.

Der pittoreske Hof liegt in Bergkamen-Weddinghofen nur etwa 30 km entfernt von unserem Firmensitz. Inmitten der goldgelben Felder kann man sich kaum vorstellen, dass man sich am nördlichen Rand des Ruhrgebietes befindet. Seit über 30 Jahren betreibt die Familie Ostendorff den Betrieb gemäß den Bioland-Richtlinien. Der Hof mit vielfältiger Tierhaltung ist schon seit Jahrhunderten im Besitz der Familie und öffnet auch gerne ihre Ställe für Besucher und Kunden, die erleben möchten, wie vielfältig die Biolandwirtschaft ist. 30 Kühe, 100 Schweine, 100 Hühner und eine ganze Schar Rinder fühlen sich allesamt auf dem Hof sehr wohl. Alle Ställe sind mit Stroh ausgelegt und die Tiere können sich in Außenbereichen und auf direkt am Hofgelände gelegenen Wiesen aufhalten. 80 ha Acker und Grünflächen werden nach biologischen Richtlinien bewirtschaftet.

Während der Besichtigung der Felder (zu denen wir stilecht mit einem Traktor in einem Anhänger “transportiert” werden) erfahren wir, dass neben Weizen, Roggen und Dinkel auf dem Biolandhof auch Kleegras, Hackfrüchte (z.B. Rüben und Kartoffeln) sowie Ackerbohnen als sogenannte “Zwischenfrüchte” im Rahmen einer Fruchtfolge angebaut werden. Diese differenzierte Fruchtfolge dient dazu, die Bodenfruchtbarkeit der Ackerböden sicherzustellen. Außerdem können so Unkräuter und Schädlinge auf natürliche Weise reduziert werden.

Neben seiner Tätigkeit als Landwirt betreibt Friedrich Ostendorff seit Jahren politische Arbeit für die Partei Bündnis 90/Die Grünen und hat einen Sitz im Bundestag inne (“Der grüne Bauer im Bundestag”). Der Besuch gab daher auch die Möglichkeit bei gemütlicher Kaffeerunde zu einem Austausch über das politische Geschehen im Bereich des ökologischen Landbaus.

“So nah, so gut” - war einmal ein Slogan für unsere Produkte aus deutschem Anbau. Nach dem Besuch bei Familie Ostendorff weiß ich wieder, warum dieser Spruch immer noch so gut passt.

Euer Tino

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