Verarbeitung


Die Druckbehandlung

Um unseren hohen Qualitätsstandards gerecht zu werden, achten wir auf ein Höchstmaß an Hygiene und Sauberkeit. Mit einer Druckbehandlungsanlage gehen wir jetzt noch einen Schritt weiter. Prophylaktisch eingesetzt, hilft uns die Anlage, jeglichen Schädlingsbefall von vornherein auszuschließen und ein Höchstmaß an Sicherheit unserer Produkte zu garantieren. Die Druckbehandlung ist vom Bundesgesundheitsamt und Bundesumweltamt zugelassen. Sie ist toxikologisch absolut unbedenklich und führt zu keinerlei Rückständen. Auch eine Veränderung der Rohware ist ausgeschlossen, ebenso wie die Beeinträchtigung der Keimfähigkeit.

 

Die Reinigungsmühle

Im Laufe der Jahre haben wir ein vorbildliches, ständig verfeinertes Reinigungssystem aufgebaut, das die einmalige Qualität unserer Produkte sicherstellt. Bevor unser Getreide, unsere Hülsenfrüchte und unsere Keimsaaten die Davert Mühle in bester Qualität verlassen, haben sie einen ebenso komplexen wie flexiblen Qualitätsparcours durchlaufen. Basis unserer Qualitätssicherung ist die Erfahrung unserer Müller. Sie prüfen die angelieferten Waren auf ihre Qualität. Im Anschluss daran legen sie die notwendigen Reinigungsschritte fest. In der Regel ist das komplette Spektrum unseres Reinigungssystems gefordert, da wir ausschließlich Rohwaren aus kontrolliert biologischem Anbau verarbeiten.





 

1. Pneumatisches Fördersystem:

Das zu reinigende Produkt wird hier durch einen Luftstrom in die Mühle gefördert.

 

2. Kreissieb mit Aspirationskanal:

Direkt nach der Annahme durchläuft das Getreide den Aspirationskanal. Dort wird mit Hilfe eines Windrades ein Sog erzeugt. Der Luftstrom entzieht dem Getreide Halmreste, Spelz und Staub, weil diese leichter sind als das Korn.

Die Siebreinigung dient dazu, Körner unterschiedlicher Größe voneinander zu trennen. Der Weg führt durch ein recht grobmaschiges Obersieb zu einem Untersieb mit kleineren Löchern. Zu kleine Körner sowie Bruch- und Schmachtkörner fallen bei dieser Prüfung durch. Auch überdurchschnittlich große Körner bleiben hängen. Das Ergebnis ist die „goldene Mitte“, die auch die optische Qualität unserer Produkte bestimmt.

 

3. Steinausleser:

Im Steinausleser werden die schweren und leichten Steine bzw. Erdklumpen vom Getreide getrennt. Dafür zuständig sind zwei waagerecht installierte Siebe in einem geschlossenen Gehäuse. Durch Vibration und Schrägstellen dieser Siebe vollzieht sich die Trennung nach rein physikalischen Gesetzen.

 

4. Trieur:

Im Trieur werden alle runden und kleinen Unkrautsamen ausgesondert. Sie setzen sich in den kugelförmigen Vertiefungen dieser rotierenden Metalltrommeln fest und fallen bei einer bestimmten Drehung in eine Auffangrinne, während das übrige Getreide durch die Trommel zur nächsten Reinigungsstation gelangt.

 

5. Sortiertisch:

Im Sortiertisch, der aus übereinander angeordneten Ebenen besteht, wird der sich bis hierher durchgemogelte Besatz aussortiert. Da das gute, satte Korn schwerer ist als beispielsweise Flughafer, Schmachtkorn oder Mutterkorn, rutscht es durch das Schütteln und Schrägstellen der Tischebenen nach unten. Während die leichteren Körner nach oben in eine Auffangrinne wandern, fließt das hochwertige Getreide in einen Aufzug. Durch diese Trennung nach spezifischem Gewicht kann sogar Hafer von Weizen getrennt werden.

 

6. Farbsortierer:

Haben Körner und Fremdbestandteile dieselbe Größe und dasselbe Gewicht, bietet die Farbsortierung die Möglichkeit, aufgrund der unterschiedlichen Färbung zu sortieren. Mit diesem System können beispielsweise grüne, unreife Reiskörner oder auch andersfarbige Unkrautsamen zuverlässig aus der angelieferten Rohware aussortiert werden, so dass nur der reine, weiße Reis oder Vollkorn-Reis in die Abfüllung gelangt. Nicht gewollte Bestandteile werden von einem pneumatischen Ventil mit über 900 Luftimpulsen pro Sekunde in einen separaten Ausschussbehälter geschossen.