UFRA-Projekt »Rohrzucker«


Bester Bio-Rohrohrzucker aus der Kooperative

Das UFRA-Projekt „Rohrohrzucker“ liegt uns besonders am Herzen. Von Anfang an war unser Ziel, den Anbau von Zuckerrohr mit sozialen, umweltschonenden und wirtschaftlichen Aspekten in Einklang zu bringen. Bereits 1986 schlossen sich die Zuckerfabrik Sao Francisco und 38 Farmen zu der Kooperative UFRA zusammen. Der Name der Kooperative leitet sich aus der portugiesischen Abkürzung für die Zuckerfabrik (Usina Sao Francisco) ab. Heute werden auf insgesamt 14.000 Hektar Zuckerrohr ökologisch angebaut.


 

Die Umstellung auf nachhaltigen Zuckerrohranbau

Um das Abschlagen des Zuckerrohrs zu erleichtern, werden Zuckerrohrfelder häufig vor der Ernte abgebrannt. Das Abbrennen beseitigt Blattwerk, Unkraut und Ungeziefer und verringert das Transportvolumen. Diese Methode ist jedoch gefährlich, erzeugt gesundheitsschädlichen Qualm und tötet viele Nützlinge und Kleintiere. Mit der Umstellung auf biologischen Landbau werden die Zuckerrohrfelder vor der Ernte nicht mehr abgebrannt.

Das brachte zu Beginn Schwierigkeiten mit sich, denn die Erntemaschinen waren nicht darauf ausgerichtet, das Zuckerrohr zusammen mit der Blattmasse zu ernten. Neue Maschinen mussten entwickelt werden und auch der Ertrag war anfangs sehr gering. Doch mittlerweile erholt sich die Natur sichtbar. Viele Nützlinge haben sich wieder angesiedelt, wilde Tiere kehren zurück und die natürliche Nahrungskette kommt langsam wieder ins Gleichgewicht – ohne dass der Mensch eingreifen muss.
 


Beste Zukunftsaussichten für viele Menschen

Genauso wichtig wie die Natur sind uns auch die sozialen Aspekte. Auf den Farmen sind 3.000 Mitarbeiter beschäftigt, für deren langfristiges Wohlergehen viel getan wird. Die Mitarbeiter wohnen mit ihren Familien in firmeneigenen Häusern. Alle Beschäftigte und deren Angehörige erhalten eine kostenlose medizinische Grundversorgung, die Kinder eine kostenfreie Ausbildung und Stipendien. Die soziale Förderung, Erziehung und Weiterbildung sorgt für die erfolgreiche Zukunft des Projekts.